GLÖZ 7 ab 2026: Mit Zweitfruchtmais doppelt ernten

Neue GLÖZ-7-Regeln erfordern Anpassungen im Maisanbau. Wer den Stichtag 24. Juni nutzt, kann ultrafrühen Mais als Zweitfrucht anbauen – ohne Anrechnung als Hauptkultur. So sichern Sie sich zwei Ernten.

Die neuen GLÖZ-7-Vorgaben verändern den Maisanbau grundlegend: Mais-Mischkulturen werden ab 2026 vollständig als Mais gewertet. Damit entfällt eine bisher wichtige Möglichkeit zur Erfüllung der Fruchtfolgeauflagen. Für viele Betriebe stellt sich die Frage: Wie lassen sich weiterhin wirtschaftliche, regelkonforme Lösungen umsetzen und gleichzeitig genügend Futter produzieren?

Die Antwort liegt im gezielten Einsatz von ultrafrühem Zweitfruchtmais.

Neue Regel – neue Möglichkeit

Entscheidend ist der neue Stichtag: der 24. Juni. Künftig gilt die Kultur als Hauptkultur, die im Zeitraum vom 1. Juni bis 15. Juli am längsten auf der Fläche steht. Wird die Vorfrucht – etwa Wintergerste, GPS oder Feldgras – bis zum 23. Juni geerntet und der Mais ab dem 24. Juni gesät, zählt dieser als Zweitfrucht und wird nicht als Hauptkultur angerechnet. Das eröffnet eine klare Strategie: Erst ernten, dann direkt wieder säen – und so die Vegetationszeit optimal nutzen.

 

Zwei Ernten auf einer Fläche

Mit ultrafrühen Maissorten lassen sich innerhalb eines Jahres zwei Ernten realisieren. Sie benötigen nur rund 105 Tage bis zur Ernte und liefern dabei stabile Erträge sowie hohe Futterqualität

Gerade für Futterbaubetriebe ergibt sich daraus ein deutlicher Mehrwert:

  • Zwei Ernten pro Jahr auf derselben Fläche
  • Sicherung der Grundfutterversorgung
  • Zusätzliche Maissilage für Milchvieh- und Biogasbetriebe
  • Effiziente Nutzung der Restvegetationszeit
  • Erfüllung der Fruchtwechselauflagen 

Gerade in Jahren mit knapper Futterbasis oder witterungsbedingten Ausfällen bietet Zwischenfruchtmais zusätzliche Sicherheit

Sortenwahl gezielt nutzen

Für den wirtschaftlichen Erfolg im Zweitfruchtanbau kommt es entscheidend auf die Wahl leistungsstarker, praxiserprobter Maissorten an. Gerade im engen Aussaatfenster nach dem 24. Juni zeigen sich Unterschiede in Entwicklungsgeschwindigkeit, Ertrag und Futterqualität.

In der Praxis haben sich insbesondere ultrafrühe Maissorten wie PYROXENIA bewährt, die auch bei später Aussaat eine zügige Entwicklung und stabile Erträge ermöglichen. Betriebe, die gezielt auf Mehrertrag setzen, greifen vermehrt zu PYROXENIA PLUS+, das unter vergleichbaren Bedingungen ein spürbares Ertragsplus liefern kann.

Ergänzend dazu rücken Maissorten wie agaTURBO nach, wenn neben Ertrag insbesondere ein hoher Kolbenanteil und damit Stärkeleistung gefragt ist. Für frühere Saattermine bis Anfang Juni bleibt SCANDINAV eine interessante Option, vor allem in kühleren Regionen und auf schwierigeren Standorten. 

Damit zeigt sich: Wer die ultrafrühen agaSAAT-Maissorten gezielt einsetzt, kann die Potenziale dieser Zweitfrucht-Maissorten deutlich besser ausschöpfen und die Wirtschaftlichkeit deutlich steigern.

Praxiserfahrungen bestätigen das Konzept

Die Praxis der letzten 8 Jahre zeigt, dass Zweitfruchtmais wie PYROXENIA, PYROXENIA PLUS+, agaTURBO und SCANDINAV auch bei später Aussaat stabile Ergebnisse liefern kann. Insbesondere bei ausreichender Wasserversorgung und guter Nährstoffverfügbarkeit sind Frischmasseerträge von über 40 t/ha möglich. 

Gleichzeitig überzeugt die Qualität: hohe Stärkegehalte und gute Energiedichten sichern die Futterleistung – ein entscheidender Parameter für Milchviehbetriebe und Biogasanlagen.

Jetzt Fruchtfolge neu denken

Die neuen GLÖZ-7-Regeln eröffnen neue Spielräume. Der gezielte Einsatz von Zweitfruchtmais kann helfen, Auflagen einzuhalten und gleichzeitig die Flächenleistung zu steigern.

Wichtig ist, frühzeitig zu planen: passende Vorfrüchte, optimale Erntetermine und die richtige Sortenwahl entscheiden über Ihren Erfolg.

Wer Zweitfruchtmais wie PYROXENIA, PYROXENIA PLUS+, agaTURBO und SCANDINAV gezielt einsetzt, kann auch unter den neuen Rahmenbedingungen stabile Erträge einfahren und seine Futtersilos gezielt ausbauen.

Hier geht`s zum Onlineshop: https://www.maissaatgut.de/produkt-kategorie/mais/fruehe-sorten/

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